Willkommen zu meinem ersten Online-Kurs! Vordergründig über meine Dilibra-Facebook-Seite erreichen mich immer häufiger freundliche Nachrichten, verbunden mit den stets auf das Gleiche hinauslaufenden Fragen: „Wie läuft Ahnenforschung?“, „Wie erforsche ich meine Ahnen?“ oder „Wie erstelle ich meinen Stammbaum?“. Die Anfragen lassen oftmals vermuten, dass grundsätzlich großes Interesse an Genealogie und Familienforschung besteht, die eigene Recherche jedoch bislang nicht ernsthaft in Angriff genommen wurde. Die folgenden Ahnenforschungs-Tipps sind also für absolute Neulinge, die ich ausdrücklich und ganz besonders herzlich Willkommen heiße. Ich verspreche Dir, hier gibt es weder Arroganz, noch Überheblichkeit. Jeder hat mal angefangen und es gibt keine dummen Fragen in der Ahnenforschung. Der Kurs ist keineswegs statisch. Ich werde ihn fortlaufend anpassen, korrigieren und neue Ideen und Erfahrungen einarbeiten.

Zutaten:

  • Diese Anleitung (ggf. ausdrucken)
  • Schreibstift
  • 15er Ahnentafel (hier herunterladen und bitte zweimal ausdrucken)
  • Notizbuch

Ein paar Vorbemerkungen:

Ahnenforscher duzen sich?

Ja. In der genealogischen Netzwelt auf jeden Fall. Gewöhn‘ Dich daran. Ich weiß nicht, woher das kommt, empfinde es aber nicht als unangenehm und halte mich sogar konsequent daran. Das kommt mir manchmal recht frech vor, insbesondere, wenn ich das erste Mal mit der gut betagten „Lieschen Müller“ oder „Frau Prof. Dr. Dr. Baronesse von und zu“ schreibe. Den Namen habe ich mir jetzt natürlich ausgedacht. Dennoch: Liebes Lieschen, diesem Umgangston ist in der Ahnenforschung nichts Respektloses abzugewinnen. In der Netzwelt (z.B. in Foren oder Mailinglisten) hast Du vielleicht ab und an unter der Grußformel den Vornamen und dahinter den Familiennamen in Klammern gelesen, bspw. Daniel (Kuss). Damit will man (will ich) sagen: Hallo, ich bin der Daniel Kuss, nennt mich bitte Daniel. In alten Publikationen erkennt man anhand der damaligen (Brief)Korrespondenz zwischen Ahnenforschern sehr gut die damalige Umgangsform; und die war höflich bis steif und vom gegenseitigen „Sie“ geprägt. Das konsequente „Du“ ist natürlich kein unumstößliches Genealogen-Gesetz. Davon mal abgesehen, dass es keine Genealogen-Gesetze gibt, sollte einfach Jeder für sich selbst den richtigen Umgangston finden.



15er Ahnentafel. Ist das ein Fachbegriff?

Ja, irgendwie schon. Es sind sogar zwei Begriffe. Eine Ahnentafel oder auch Vorfahrentafel ist schlichtweg eine Darstellung der direkten Vorfahren (Eltern, Großeltern, Urgroßeltern usw.) mit Hilfe von Text oder Grafik. Die Ahnentafel sollte nicht mit Ahnenlisten oder Stammbäumen verwechselt werden, obgleich alle stets auf dasselbe hinauslaufen, nämlich Ordnung und allgemein gültige Struktur in der Ahnenforschung. Die Zahl 15 entspricht hier der Kekule-Nummer oder auch Sosa-Nummer. Nicht ganz so kurz erklärt:

Der Proband (also die Person, die am Anfang der Forschung steht) erhält unabhängig vom Geschlecht die Nummer 1, der Vater die Nummer 2 und die Mutter die Nummer 3. Der Vater hat nach diesem System stets die doppelte Zahl des Kindes. Daher ist die Kekule-Nummer von Männern auch stets eine gerade Zahl. Der Vater bspw. von Nummer 7 ist demnach bei Nummer 14 zu finden. Die ungeraden Zahlen entfallen auf die Mütter. Warum? Deine Mütter haben stets die Kekule-Nummer der entsprechenden Väter PLUS 1. Es ist hier vollkommen unerheblich, ob die jeweiligen Eltern verheiratet waren, da mit diesem System eine rein biologische Verbindung beschrieben wird, eine Blutslinie also. Daher fallen Stief- oder Adoptiveltern auch raus, ungeachtet ihrer elterlichen Qualitäten. Der Status ehelich oder unehelich spielt hier keine Rolle.

Zum Verständnis: Dein Vater hat die Nummer 2, dann hat Deine Mutter die Nr. 3 (2 PLUS 1). Einer Deiner Urgroßväter hat die Nummer 14, in dem Fall hat die entsprechende Urgroßmutter die Nummer 15 (14 PLUS 1). 15er Ahnentafel steht also für eine Ahnentafel mit Ahnen bis zur Nummer 15, keine große Sache. Sie reicht also bis zu Deinen Urgroßeltern zurück. Nimm bitte vergleichend einfach die eingangs erwähnte Ahnentafel zur Hand.

Das System muss sitzen, glaub‘ mir. Nochmal:

1. Kind
2. Vater (1×2)
3. Mutter (1×2+1)
4. Großvater väterlicherseits (2×2)
5. Großmutter väterlicherseits (2×2+1)
6. Großvater mütterlicherseits (3×2)
7. Großmutter mütterlicherseits (3×2+1)

Und so weiter und so fort!

Streng genommen kommt man bei einer solch übersichtlichen Anzahl von Ahnen problemlos auch ohne Kekule-Nummern aus. Du willst doch hoffentlich weitermachen, und im Zuge Deiner künftigen Forschungen wirst Du früher oder später auf sehr umfangreiche Ahnenlisten andere Ahnenforscher stoßen. Nur wenn Du das System verstanden und verinnerlicht hast, kannst Du Dich innerhalb dieser Aufstellung vernünftig bewegen bzw. springen. Bei Ahnenlisten im 6-stelligen Bereich wird das für Ungeübte nämlich ganz schnell auch unübersichtlich. Muffel im Kopfrechnen werden in dem Fall auch einen simplen Taschenrechner lieben lernen. Zur Wiederholung: Der Sohn von Nummer 10212 ist? Richtig, 5106. Die Mutter von 328 ist? Auch richtig, 657 (328×2+1). Aber so weit sind wir ja noch lange nicht.

Du benötigst für die erste Bestandsaufnahme weder Computer, noch Internet. Ganz ohne geht es später natürlich nicht, doch dazu mehr in einem weiteren Kurs. Also, wenn Du magst, kannst Du natürlich Ausschalten. Vielleicht hast Du Dich bereits gefragt: „Wieso zweimal ausdrucken? Ich kann doch gleich eine Tafel nehmen, die von mir ausgeht?“ Nein. Typischer Anfängerfehler. Das kannst Du später immer noch machen, wenn Du Dir z.B. eine Schmucktafel erstellen willst. Warum? Du musst ein Gefühl für Deine Linien bekommen. Der wichtigere Punkt jedoch ist, die beiden Ahnentafeln (Vater und Mutter) sind zugleich Arbeitsgrundlagen, Skizzen, in denen Du rumschmieren kannst, wie es Dir beliebt. So lange Du Dich in Deinem Chaos zurechtfindest ist alles in bester Ordnung. Wenn Du so willst eröffnest Du zwei grundverschiedene Baustellen. Und ein Bauplan für zwei verschiedene Häuser ist alles andere als übersichtlich.

Los geht’s

Du hast die Ahnentafel zweimal ausgedruckt und vor Dir liegen? Ggf. musst Du das Bild drehen und in den Druckbereich (in der Regel DIN A4) einpassen. DIN A3 wäre natürlich ideal, geht aber auch ohne. Stift in der Hand? Okay. Mit welcher Linie willst Du anfangen, Mutter oder Vater? Innerlich geklärt. Sehr gut. In dem Feld unten (Du erinnerst Dich? Die Nr. 1 ist stets die Ausgangsperson.) trägst Du nun all die Daten ein, die Dir von Deiner Mutter bzw. Deinem Vater bekannt sind, je nachdem, mit welchem Elternteil Du angefangen hast. Sehr hilfreich wäre es, Du hast Deine persönlichen Unterlagen griffbereit. Dazu zählen vordergründig Geburtsurkunden, Heiratsurkunden, Sterbeurkunden. Falls nicht, auch nicht schlimm, trage dann zunächst alles aus dem Gedächtnis zusammen. Berücksichtige bitte jeden Vornamen und unterstreiche den Rufnamen. Du kennst das genaue Geburtsdatum nicht? Kein Problem. Trage ein, was Du weißt. Das Geburtsjahr, den Geburtstag, nur den Monat oder eben gar nichts. Das gilt gleichermaßen für Hochzeits- und Todesdaten. Kennzeichne deutlich, wenn Du Dir bei einer Angabe unsicher bist, bspw. durch ein Fragezeichen. Falls Dir bestimmte Lebensdaten nicht in den Sinn kommen. Geh‘ in Dich und rufe Dir Familienfeiern in den Sinn, große runde Geburtstage, die Silberne Hochzeit, Beerdigungen, Richtfeste, sonstige Jubiläen, Taufen – was auch immer. Du kannst sehr viel davon ableiten.

Das Feld Bekenntnis steht für die jeweilige Religion. Die Bedeutung wird zu Beginn oftmals unterschätzt. Deren Kenntnis ist jedoch für die weiteren Forschungen, insbesondere für spätere Recherchen in Kirchenbüchern unerlässlich.

Ausschnitt einer Geburtsurkunde, hier Emma Elisabeth Erdmuthe HERDER

Ausschnitt einer Geburtsurkunde, hier Emma Elisabeth Erdmuthe HERDER

Daten und Orte

Wenn Deine Urgroßeltern bspw. 1985 ihre Goldene Hochzeit feierten (50 Jahre verheiratet, Wahnsinn.), dann haben sie sehr wahrscheinlich auch 1935 geheiratet. Trage in dem Fall um 1935 ein. Wie Du siehst, gibt es innerhalb des Genealogie-Handwerks auch Kennzeichnungen, die zwar ungewisse, aber wahrscheinliche Daten beschreiben oder diese eingrenzen. Dazu gehören: um, nach, vor oder zwischen. Das hilft Dir später bei weiteren Recherchen und anderen Forschern auch, sofern Du teilst. Wenn ein verstorbener Ahne 1985 noch lebte, aber 2001 schon verstorben war, dann hast Du gleich zwei wertvolle Informationen. Vermerke also gestorben zwischen 1985 und 2001. Zurück zu den Urgroßeltern. Du weißt nicht, wann sie gestorben sind, weißt aber, dass sie 1985 Goldene Hochzeit feierten? Als Sterbedatum kannst Du bei Beiden bspw. gestorben nach dem 02.05.1985 eintragen oder auch lebte noch 1985 bzw. im schönsten Fall: lebt noch.

Die Kenntnis der Orte, an denen Deine Vorfahren wirkten ist ebenso bedeutend, wie die reinen Lebensdaten. Nur mit der Kombination von Ort und Datum lassen sich spätere Anfragen bei Standesämtern und Archiven erfolgversprechend durchführen. Das gilt auch für Recherchen in genealogischen Datenbanken. Sollte Dir der genaue Ort eines Ereignisses nicht bekannt sein, so übe Dich in der Eingrenzung. Weite den Ort soweit möglich auf den Landkreis, das Bundesland, das ehemalige deutsche Gebiet, eine Kolonie oder einen anderen Staat (z.B. USA, Kanada) aus. Bei der Niederschrift gehe vom Besonderen zum Allgemeinen, z.B. Petershagen, Kreis Strausberg, Brandenburg oder Zirke, Kreis Birnbaum, Provinz Posen. Bedenke, wir sind zunächst nur in der Bestandsaufnahme. Zur genauen Ortsbestimmung kommen wir später.

Fotoalben

Dein Kopf glüht? Deine Unterlagen geben einfach nicht mehr her und mehr wird Dir auch nicht einfallen? Hast Du vielleicht alte Fotoalben griffbereit? Hervorragend! Blättern und forschen. Auch hier gilt, Fotos von Familienfeiern sind genealogische Fundgruben, sofern Du die abgebildeten Personen und Ereignisse halbwegs zeitlich einordnen kannst. Erfahrungsgemäß sind alte Fotoalben oftmals liebevoll beschriftet. Nicht selten enthalten diese Aufnahmen auch auf der Rückseite handschriftliche Eintragungen. Jetzt bitte nicht die Fotoalben zerfetzen, zur Fotoauswertung kommen wir noch.

Fotoalben sind oftmals wahre genealogische Fundgruben.

Fotoalben sind oftmals wahre genealogische Fundgruben.

Nahe Angehörige und Familie

Zweifelsfrei können Dir noch lebende Angehörige enorm bei der Ahnensuche weiterhelfen. Oftmals lebt die auskunftsfähige Verwandtschaft gar nicht so weit von Dir entfernt. Und doch steht man nicht immer miteinander in Kontakt. Das ist nicht ungewöhnlich. Ich selbst habe in Berlin und Brandenburg unglaublich viele Cousins und Cousinen, kenne aber nur sehr wenige davon persönlich. Da kann es sehr gut sein, dass es zunächst weniger gut ankommt, wenn Du plötzlich vor der Türe stehst und Fragen stellst. So etwas muss gut vorbereitet sein. Niemand fühlt sich gern überfallen. Ist die Türe wegen mangelnder Sensibilität erst einmal zugeknallt, ist sie umso schwerer wieder aufzukriegen. Daneben darfst Du nicht vergessen, dass es auch Verwandte gibt, die Ahnenforschung alles andere als gut finden, Stichwort: ,,Man soll die Toten ruhen lassen.“ Es kann also durchaus sein, dass ein Großonkel oder eine Urgroßmutter absolut nicht will, dass Du forschst. Warum auch immer. Verhindern können Sie es nicht, erschweren schon. Du siehst, das Thema ,,Angehörige als Quellen genealogischer Forschungen“ ist umfangreicher, als Du vielleicht glaubst. Hierzu arbeite ich derzeit an einem separaten Beitrag.

Das soll Dich jedoch nicht davon abhalten, Deine Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten schon jetzt zu befragen, sofern Du mit Ihnen auch sonst in Kontakt stehst. Einen guten Anlass für einen Besuch bietet die Familienforschung auf jeden Fall. Nimm die Ahnentafel und Deine Aufzeichnungen mit. Dann erkennst Du hoffentlich auch, warum ich Dir empfehle mit zwei verschiedenen Ahnentafeln zu arbeiten. Zwinker, Zwinker. Solltest Du auf diesem Wege weitere Angaben erlangen, z.B. über Geschwister Deiner Ahnen, weitere Ehepartner usw. vermerke Dir das einfach auf der Rückseite, bspw. mit ,,Geschwister von 8″. Diese Informationen helfen Dir später bei der Rückwärtssuche. Sobald Du meinen soeben angekündigten Artikel gelesen hast, wirst Du Deine Angehörigen in dieser Sache noch einmal aufsuchen und noch mehr abgreifen. Versprochen.

Friedhöfe

Lust auf eine Spritztour oder einen kleinen Spaziergang? Sofern Deine Ahnen und deren Familien halbwegs konstant in bestimmten Orten und Gegenden leben oder lebten sind Recherchen auf Friedhöfen ein absolutes Muss. Nimm Dir bitte einen Fotoapparat und einen Notizblock und einen Schreibstift mit, ich empfehle Dir einen Bleistift. Wenn Du im eisigen Winter mit Deinem Kugelschreiber etwas notieren willst erkennst Du auch den Grund. Informiere Dich ggf. vor Ort über die Friedhofsordnung. Fotografieren ist grundsätzlich in Ordnung. Sei dabei einfühlsam und taktvoll. Insbesondere frisch Trauernde haben aus nachvollziehbaren Gründen oftmals kein Verständnis für Deine Leidenschaft. Notfalls lass den Fotoapparat stecken und mach Deine Aufnahmen später, wenn Du allein bist und niemanden störst. Geh den Friedhof Reihe für Reihe ab. Für den Fall, dass ein Familienname aus Deiner Ahnenreihe auftaucht, dokumentiere die Daten gründlich. Ein Foto ist – wie gesagt – hier der beste Weg. Ich erinnere mich sehr gut, dass ich noch am selben Tag, als mich das Ahnenfieber packte, gleich vier Friedhöfe aufgesucht habe, später auch Friedhöfe der angrenzenden Gemeinden. Sie haben sich für mich als wahre Fundgrube erwiesen. Viele der Grabsteine, die ich fotografierte, gibt es heute übrigens nicht mehr.

Grabstein der Zwillinge Martha und Dora LÜTHI. Aufgenommen in Rehfelde, 2009.

Grabstein der Zwillinge Martha und Dora LÜTHI. Aufgenommen in Rehfelde, Märkisch-Oderland, 2009. (Dora Kuss, geb. Lüthi ist meine Urgroßmutter und übrigens der erste Punkt in meiner Schweizer Linie.)

Zurück am Tisch

Du bist zurück von der Verwandtschaft und hast die frische Luft auf deiner Friedhofstour genossen? Sortiere Deine Aufzeichnungen. Schreib die Ahnentafeln in ruhiger Stunde erneut und ordentlich. Wirf die alten Skizzen aber nicht weg! Frag doch bei Angehörigen ggf. erneut nach, sofern Du einen Teil Deiner eigenen Notizen nicht genau einordnen kannst. Solltest Du sogar mehr Ahnen als nur bis Nummer 15 in Erfahrung gebracht haben kannst Du Dir hier eine 63er Ahnentafel kostenlos herunterladen.

Soweit zum 1. Kurs, der Dir hoffentlich weitergeholfen hat. Es werden weitere Kurse erscheinen, die auf diesen aufbauen. In Arbeit sind:

2 Grundlagen zur Computer- und lnternetgenealogie
3 Angehörige als Quellen genealogischer Forschungen
4 Die Anforderung einer Personenstandsurkunde

Es würde mich sehr freuen, wenn Du wartest, bevor Du weitermachst. Das ist natürlich Deine Sache. Warum würde mich das freuen? Weil ich Dich möglicherweise vor Fehlern bewahren kann, die ich vor längerer Zeit im Ahnenfieber und überschwänglich selbst gemacht habe. Falls Du nicht warten willst (was ich sehr gut verstehe) und schon im lnternet loslegen möchtest bitte ich Dich nur um vier Dinge, auf die ich u.a. im Kurs 2 eingehen werde:

  1. Nutze für Deine Korrespondenz bitte nicht Deine private E-Mail-Adresse. Registriere Dir speziell für Deine Ahnenforschung eine gänzlich Neue. Ich nutze privat bspw. ahnenforschung.kuss (at) web.de.
  2. Gib bitte nicht voreilig Geld für Deine Recherchen aus. Kommerzielle Genealogie ist gewiss kein Teufelszeug, auch ich nutze kostenpflichtige Datenbanken und Archive, bspw. die von MyHeritage und Ancestry. Doch in der Branche gibt es leider immer noch schwarze Schafe. Recherchiere bitte zuvor gründlich, informiere Dich über die Seriosität Deines bevorzugten Anbieters und lies entsprechende Erfahrungsberichte (bspw. in einschlägigen Foren und Mailinglisten).
  3. Du willst Dir bereits eine GED-Datei oder auch GEDCOM anlegen? Ich empfehle vollkommen unverbindlich das großartige und zudem kostenlose Programm Ahnenblatt von Dirk Böttcher
  4. Warte bitte unbedingt mit der Veröffentlichung Deiner GEDCOM. Es gibt Online-Datenbanken, bei denen es nur sehr schwer bis unmöglich ist, Deine Datenbank zu löschen. Merke: „Hat die Kugel erst den Pistolenlauf verlassen, ist sie nie mehr zurückzuholen.“ Falls Du nicht warten kannst, empfehle ich Dir reinen Gewissens GEDBAS vom Verein für Computergenealogie.

Du hast Fragen, Anregungen oder Kritik? Nutze bitte die Kommentarfunktion unten. Ich freue mich darauf! Eine Registrierung ist nicht erforderlich.

Bis zum nächsten Kurs und viele Grüße aus Brandenburg!
Daniel (Kuss)