Der alte Friedhof von Hammer (Rudnica, 2020) 16 Neumärker aus Klein Költschen

Dokumentiert wurde der ergiebige Friedhof Hammer, früher auch Neu Költschen oder Klein Költschen, im ehemaligen Landkreis Oststernberg in der Neumark/Ostbrandenburg am 12. Juli 2020. Sechzehn Grabsteine wurden entdeckt. Für eine Ahnenforschung in der Neumark dürften die Familiennamen Barsch, Daubitz, Fabe, Fischer, Kinzelt, Klaffke, Klemke, Kerschke, König, Leder, Paeschke, Päschke, Pohle, Quilitz, Scheunert, Schmidt, Schröder, Sprenger, Watschke und Werk von erstem Interesse sein. Anbei mein Transkript:

  1. Mein herzensguter Sohn und mein treuer Bruder Richard Sprenger. * 14.3.1910, + 3.3.1937. Jer. 31.3 [Der Herr ist mir erschienen von ferne: Ich habe dich je und je geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.]
  2. Hier ruhet Paul Hermann Fischer, geb. d. 24. Jan. 1876, gest. d. 5. Febru. 1876. Ruhe sanft!
  3. Hier ruhet in Gott der Eigenthümer und Gerichtsmann Johann Christian Watschke, geb. 11. Mai 1796, gest. 17. April 1866.
    Er hat als Soldat die Feldzüge von 1813-1815 [Befreiungskriege gegen Frankreich] mitgemacht.
    O wie wohl ist mir,
    Weil ich ruhe hier.
    Grämt Euch nicht Ihr meine Lieben,
    Daß ich bin von euch geschieden.
    Gott wird stillen Euer Weinen
    und wird Euch mit mir vereinen.
  4. Clara Auguste, geb. 1. October 1869, gest. 27. Decbr. 1872.
  5. Hier ruht in Gott der Eigenthümer August Ferdinand Pohle, geb. 21. Aug. 1808, gest. 17. Mai 1875.
  6. Hier ruht in Gott unser lieber Sohn Carl Gustav Schmidt, geb. d. 21. Oct. 1894, gest. d. 20. Jan. 1897. Ruhe sanft!
  7. Hier ruht in Gott der Eigenthümer Karl Friedrich Paeschke, geb. 24. Januar 1821, gest. d. 25. Januar 1896.
  8. Hier ruhet in Gott meine liebe Frau und unsere gute Mutter die Eigenthümerin Auguste Scheunert geborene Leder, geb. 1. Januar 1841, gest. 25. October 1895 in Hammer.
    Zu früh schlug diese schwere Stunde,
    die Dich aus unserer Mitte nahm.
    Doch tröstend tönt aus unserm Munde,
    was Gott thut, das ist wohlgethan.
  9. Hier ruhet in Gott Auguste Florentine Klaffke, geb. 29. März 1861, gest. 9. December 1867.
    Der Tod schont nicht die Jugend.
    Und nicht der Eltern Schmerz.
    Ein Kind geschmückt mit Tugend
    Entführt er himmelwärts.
  10. Hier ruht in Gott die Eigenthümerin Pauline Quilitz geborene Fabe, geb. 19. Aug. 1803, gest. 25. April 1872.
  11. Hier ruht die Ehefrau d. Eigenthümers Gottfried Lange geb. Barsch geb. d. 27. April 1775, gest. d. 16. Januar 1858.
  12. Hier ruht in Gott der Eigenthümer Carl Friedrich Kinzelt, geb. 20. August 1810, gest. 12. December 1893.
    Ach unser Vater ist nicht mehr.
    Sein Platz in unserm Haus ist leer.
    Er reicht uns nicht mehr seine Hand.
    Der Tod zerriß das theure Band.
  13. Hier ruhet in Gott die Ausgedingerin Christiane Daubitz geborene Werk aus Plonitz (Landsberg an der Warthe) geb. 19. August 1806, gest. 28. Februar 1888. Ruhe sanft!
  14. Hier ruht in Gott unsere liebe Tochter und Schwester Emma Auguste Schröder geb. 30. Mai 1875, gest. 31. März 1895.
    In der Blüthe abgerissen,
    Eilst Du früh dem Grabe zu.
    Oh so nimm zum Sterbekissen
    Meine Tränen mit zur Ruh.
    Ruhe sanft!
  15. Hier ruht in Gott unsere geliebte Schwester Marie Klemke geb. 9. November 1860, gest. 7. August 1895.
    O wie wohl ist mir,
    Großer Gott bei Dir.
    Herze Du hast ausgelitten,
    Jesus hat für Dich gelitten.
  16. Hier ruhet in Gott meine liebe Frau und unsere gute Mutter Emilie König geborene Kerschke geb. 20. Januar 1860, gest. 12. Januar 1897.
    Ruhe sanft Vollendete!
    Gottes Wille ist geschehen.
    Unser Trost ist Wiedersehen.

Quellen:

Familienforschung Rudolf Anter (Sudetenland, Wien und Berlin) Ein Körper für die Wissenschaft

Einem Urkundenkonvolut, bestehend aus standesamtlichen und kirchlichen Urkunden sowie diversen Meldebestätigungen und Zeitungsausschnitten ließ sich der Werdegang und die Ahnenreihe des Rudolf Anter aus Würbenthal im Bezirk Freudenthal im Sudetenland (heute Vrbno pod Pradědem in Tschechien) entnehmen sowie eine Ahnenreihe (nach Kekule) rekonstruieren. Sämtliche Quellen sind angegeben. Einzelne Urkunden wurden zur besseren Überprüfbarkeit direkt verlinkt.

Ahnenreihe

  1. Rudolf Anter wurde am 14.10.1901 in Würbenthal Nr. 98 als Sohn des Fabrikarbeiters Alois Anter und dessen Gattin Aloisia Knappe geboren. Er wurde römisch-katholisch getauft am 24.10.1901 durch Herrn Kooperator Benno Marionski in der Pfarre Würbenthal (Dekanat  Freudenthal, Diözese Almütz). Dortiger Pfarrer Amand Hornich. Paten waren der Kellner Josef Peschke und die Kalkarbeitertochter Marie Anter , beide aus Würbenthal stammend. Im Taufschein wirde eine Julie Urban als Geburtsassistentin, bzw. Hebamme aufgeführt. Rudolf Anter ehelichte am 08.02.1930 in Berlin die Barbara Preitler (geb. 21.09.1903 in Steyr). Seine Frau Barbara soll er in Wien beim Sängerfest Ende 1928 kennengelernt haben. Die Familie zog später nach Berlin-Lichtenberg in die ehemalige Kantstraße. Aus der Ehe ging das gemeinsame Kind Ingeborg Anter hervor (geb. 08.06.1930 in Berlin). Laut Meldebescheinigung bezog die Familie am 05.07.1933 in Berlin-Friedrichsfelde Kolonie in der Hermannstr. 13 ihr neues „Häusel“. Wohnungsgeberin war eine Frau Leschinski. Im September 1934 zog die Familie zurück nach Wien. Einem „Auszug aus der Heimatrolle“ der Stadt Wien vom 06.03.1950 zufolge hat der zwischenzeitlich verheiratete Rentner Rudolf Anter am 13.03.1938 das Heimatrecht in Wien erlangt. Am 08.09.1939 meldete sich der Packer Rudolf Anter erneut in Berlin an, diesmal in Berlin S.W. 68, Wassertorstr. 67 zur Untermiete bei einer Emma Hain. Rudolf Anter starb als „Pensionist der PVA d. Arb.“ laut Sterbeurkunde am 19.01.1969 in Wien 3, Boerhaavegasse 8 (Krankenanstalt Rudolfstiftung der Stadt Wien) an Carcinoma bronchi. Seine letzte Anschrift war Hohlwegg 2/6/8 in 1030 Wien. Ein Zeitungsartikel aus dem Jahr 1967 und eine Verfügung deuten darauf hin, dass Rudolf Anter am 31.01.1968 seinen Körper nach dem Tode dem anatomischen Institut der Universität Wien „für Unterricht und wissenschaftliche Forschung“ zur Verfügung gestellt hat.
  2. der Fabrikarbeiter Alois Anter wurde laut Geburts- und Taufschein der römisch-katholischen Pfarre Raase am 13.12.1872 in Raase (Kreis Freudenthal) als der Sohn der Eheleute Anton Florian Anter und der Josefa Beier (stellenweise auch Bayer) aus Würbenthal geboren. Er wurde durch Kooperator Ferdinand Manek am 15.12.1872 getauft. Laut Trauungs-Schein der Pfarre St. Laurenz XI in Wien ehelichte Alois Anter am 01.08.1897 die Aloisia Knappe in Wien-Simmering. Trauzeugen waren Schmiedgehilfe Anton Hababala und der Schuhmacher Franz Felsmann (beide katholisch und in Wien wohnhaft). Er lebte zuletzt in Berlin.
  3. die Handarbeiterin Aloisia Knappe wurde laut Taufschein am 24.10.1871 in Hermannstadt (Freiwaldau) als Tochter des Häuslers, später Auszüglers Johann Knappe und dessen Gattin Josefa Benke geboren und am 25.10.1871 durch Pfarrer Johann Appel getauft. Hebamme war Johanne Notowy. Als Taufpaten sind der Wirtschaftsprüfer Franz Knoblich und die Inwohnergattin Karolina Appel angegeben. Sie lebte zuletzt in Berlin und starb am 03.03.1949 in Hoppenrade (Buchow-Karpzow, Oberhavelland in Brandenburg)
  4. Anton Florian Anter (Tagelöhner aus Raase) wurde laut Taufschein am 27.05.1842 in Rautenberg (Dekanat Hof) als Sohn der Eheleute Johann Anter (Wagnermeister in Rautenberg) und Viktoria Klos (auch Kloss) geboren und am selben Tage Josef Göttlicher Lokal getauft. Hebamme war Theresia Winkler aus Rautenberg 86.
  5. Josefa Bayer (auch Beier) wurde am 25.08.1843 in Raase (Kreis Freudenthal) als Tochter des Häuslers Johann Bayer und dessen Gattin Klara Nagel geboren und dort durch Herrn Kooperator Ignaz Theimer am 27.08.1843 katholisch getauft.
  6. Der spätere Häusler Johann Knappe wurde am 17.07.1814 in Hermannstadt als Sohn des Franz Knappe (1/2 Gärtners in Hermannstadt) und der Maria Vogt (Vogtin) geboren und laut Taufschein noch am selben Tage durch Herrn Cooperator Josef Pelz getauft. Hebamme war eine Frau Geyer (Geyerin) aus Hermannstadt 42. Taufpaten sind ein Andreas Vogel (1/4 Gärtner aus Rautenberg und eine Johanna. Laut Trauungs-Schein der Pfarre Hermannstadt ehelichte er am 25.01.1864 die ledige Josefa Benke. Trauzeugen waren der Schneider Franz Appel und der Inwohner Johann Mildner aus Hermannstadt.
  7. Josefa Benke wurde laut Taufschein am 08.06.1834 in Hermannstadt als Tochter des Ausgedingers Johann Benke und dessen Gattin Johanna Proske geboren und noch am selben Tage durch Cooperator Jakob Leder getauft. Als Hebamme wird Theresia Padotzka aus Hermannstadt genannt. Taufpaten waren Karl Klemenz (Inwohner aus Hermannstadt), Apolonia Groß (ledige Tochter des 1/2 Gärtners Dominikus Groß aus Hermannstadt)
  8. Johann Anter, Tagelöhner aus Raase auch Wagnermeister in Rautenberg,
  9. Viktoria Klos (auch Kloss)
  10. Der Häusler in Raase Josef Bayer ist der Sohn des katholischen Häuslerausgedingers Johann Bayer und dessen Ehefrau Theresia Karb.
  11. Klara Nagel ist die Tochter des Anton Nagel (22) und der Viktoria Bahr (23), ihr Vater ist Philipp Bahr (46).
  12. Franz Knappe
  13. Maria Vogt (auch Marie Vogt)
  14. Johann Benke
  15. Johanna Proske ist die Tochter des Simon Proske (30) und der Elisabeth Knoblich (31)

Quellen

  1. Konvolut, https://www.dilibra.com/ahnenforschung/4032
  2. Geburts- und Taufschein, Würbenthal, Dekanat Freudenthal, Diözese Olmütz,  Nr. 183/1901
  3. Geburts- und Taufbuch, Würbenthal, Dekanat Freudenthal, Diözese Olmütz,  Band VII, Seite 103, Nr. 614/1901
  4. Auszug aus der Heimatrolle, Magistrat der Stadt Wien, M.-Abt. 61, Nr. 20257 vom 06.03.1950
  5. Geburts- und Taufschein, Raase, Dekanat Freudenthal, Diözese Olmütz, Tom. V, Fol. 10, Nr. 251/1843
  6. Geburts- und Taufschein, Pfarre Raase, Dekanat Freudenthal, Diözese Olmütz, Tom VII, Fol. 137, Nr. 252/1872
  7. Geburts- und Taufschein, Pfarre Hermannstadt, Diözese Breslau, Taufbuch Bd. III, Bl. 557, Nr. 574/1814 (beglaubigt durch Pfarrer Franz Leichter, 21.10.1936, Hermannstadt)
  8. Geburts- und Taufschein, Pfarre Rautenberg, Dekanat Hof, Diözese Olmütz, Taufbuch Tom. III, Fol. 152, Nr. 45/1842 (beglaubigt durch Pfarrer Florian Polcar, 20.03.1934, Rautenberg)
  9. Geburts- und Taufschein, Pfarre Rautenberg, Diözese Breslau, Taufbuch, Bd. VII, Bl. 109, Nr. 573/1871 (beglaubigt durch Pfarrer Leichter, a.a.O.)
  10. Geburts- und Taufschein, Pfarre Hermannstadt, Diözese Breslau, Taufbuch, Bd. IV, Bl. 1010, Nr. 572/1834 (beglaubigt durch Pfarrer Leichter, a.a.O.)
  11. Trauungs-Schein, Pfarre Hermannstadt, Diözese Breslau, Trauungs-Buch Bd. II, Bl. 239, Nr. 566/1864 (beglaubigt durch Pfarrer Leichter, a.a.O.)
  12. Trauungs-Schein, Pfarre St. Laurenz in Simmering, Diözese Wien, Trauungsbuch Tom. 16, Fol. 197, Nr. 1860/42 (beglaubigt durch Kaplan Franz Knaak, 21.08.1942, Wien)
  13. Sterbeurkunde, Standesamt Wien, Sterbregister Nr. 132/1969 (Standesbeamter i.V. Fischer)
  14. Heiratsurkunde, Standesamt Berlin IVb, Heiratsregister Nr. 48/1930
  15. Sterbeurkunde, Standesamt Buchow-Karpzow, Sterberegister Nr. 5/1949

Kriegsgräberstätte Hohen-Wutzen (errichtet um 1922) 41 Namen und Daten

Auf dem in Hohenwutzen im heutigen Landkreis Märkisch-Oderland nahe der polnischen Grenze gelegenen Friedhof befindet sich eine Kriegsgräberstätte für Gefallene Hohen-Wutzener. Der Gedenkstein für die Toten des 1. Weltkrieges wurde laut Inschrift durch einen Frank aus Frw. (Bad Freienwalde) hergestellt. Unter einem Stahlhelm ist der Schriftzug „Ihren im Weltkrieg 1914-1918 gefallenen Helden in Dankbarkeit die Gemeinde Hohen-Wutzen“ zu lesen. Links und rechts vom Stein sind gleichmäßig 32 Grabsteine aufgestellt, die Auskunft über Namen, Dienstgrad, Einheit, Sterbedatum sowie Sterbeort geben. (Die Gravuren sind zum Teil schwer lesbar, so dass die folgende Abschrift keinesfalls Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit geben kann. Korrekturen sind gern gelesen.) Gleich gegenüber der Säule befinden sich neun neuere Metallkreuze für Gefallene des 2. Weltkrieges sowie ein Kreuz für Unbekannte. Ob diese Soldaten aus Hohenwutzen stammten ist nicht bekannt. Denkbar ist auch, dass diese aus anderen Teilen Deutschlands kamen und in den letzten Kriegstagen dort ihr Ende fanden. Durch einen Klick auf den Namen gelangt man direkt auf das jeweilige Foto des Grabsteins, die sämtlich bei Dilibra unter der Nummer [02482] veröffentlicht sind.

Gefallene im Ersten Weltkrieg (1914-1918)

  1. Leutnant der Reserve Wilhelm Baillier (Inf. Reg. 35) gefallen 12.05.1917. Er wurde am 15.07.1998 in Hohenwutzen geboren.
  2. Pionier Karl Bepp (Pion. Reg. 35) gefallen 17.06.1915 in Souche
  3. Ersatz-Reservist Friedrich Bölke (Landw. Inf. Reg. 48) gefallen 18.03.1915 in Budy-Przysieki
  4. Leutnant der Reserve Johannes Buchholz (Reserve Inf. Reg. 206) gefallen 23.10.1916 in Gomiécourt, laut Verlustliste verstorben an seinen Wunden.
  5. Musketier Wilhelm Diehl (Inf. Reg. 58) gefallen 09.05.1915 in Beska
  6. Gefreiter Wilhelm Dürrenfeld (Landst. Bat. Calau III) gefallen 22.04.1918 in Cheveuges. Er wurde laut Verlustliste an einem 20. Juni geboren und verstarb infolge Krankheit.
  7. Grenadier Albert Dürrenfeld (Gren. Reg. 2) gefallen 28.12.1916 in Amara. Er wurde am 15.05.1892 in Hohenwutzen geboren.
  8. Musketier Karl Fehmann (Res. Inf. Reg. 207) gefallen 20.10.1916 in Ablaincourt
  9. Gefreiter Robert Fischer (Marine Inf. Reg. 1) gefallen 06.08.1918 in Thiepval
  10. Musketier Erich Gesche (Inf. Reg. 45) gefallen 19.08.1915 in Cilesnica
  11. Pionier Erich Göttel (Pionier Bat. 28) gefallen 13.09.1917 in Dourges. Laut Verlustliste 1915 wurde er als Angehöriger vom Pionier Regiment 19 zunächst verwundet. Er wurde an einem 22. Januar in Hohenwutzen geboren.
  12. Ersatz-Reservist Friedrich Haberland (Res. Inf. Reg. 48) gefallen 14.12.1914 in Tady
  13. Pionier Paul Otto Haberland (Pionier Bat. 28) gefallen 07.09.1914 in Przewadzieszamir. Laut Verlustliste stand er zuletzt im Dienstrang Wehrmann.
  14. Musketier Franz Haberland (Inf. Reg. 43) gefallen 22.08.1916 in Stara Wipczyna. Laut Verlustliste von Juni 1916 zunächst leicht verwundet.
  15. Musketier Wilhelm Haberland (Inf. Reg. 48) gefallen 04.03.1916 in Douaumont
  16. Reservist Arnold Heese (Res. Inf. Reg. 396) gest. 03.04.1919 in Fandan Casnalty. Er wurde am 17.12.1889 in Hohenwutzen geboren. In einer Verlustliste von März 1919 wurde er als vermisst aufgeführt.
  17. Landsturmmann Gustav Kamm (Landw. Inf. Reg. 2) gefallen 23.12.1917 in Smurgan. Er wurde am 01.03.1878 in Hohen Wutzen geboren. Laut Verlustliste vom April 1917 zunächst leicht verwundet. Dem auf dem Stein entnehmbaren Gefallenendatum im Dezember steht entgegen, dass in der Verlustliste bereits im August 1917 „gefallen“ verzeichnet ist.
  18. Musketier Bernhard Keseler (Inf. Reg. 149) gefallen 31.10.1915. Laut Verlustliste von Dezember 1915 als vermisst aufgeführt.
  19. Grenadier Franz Klinkert (Kaiser Franz Garde Grenadier Regiment 2) gefallen 15.03.1915 in Serne. Laut Verlustliste zuletzt in der 1. Kompanie, Gefechte vom 2. bis 18. März 1915.
  20. Grenadier August Knoblauch (Gren. Reg. 3) gefallen 28.09.1915 in Berlin
  21. Musketier Wilhelm Köpke (Inf. Reg. 45) gefallen 29.12.1916 in Makow. Er wurde am 25.10.1895 in Glietzen geboren.
  22. Gefreiter Paul Liesegang (Inf. Reg. 68) gefallen 28.07.1917 in Warneton. Er wurde am 18.09.1893 in Hohenwutzen geboren.
  23. Landsturmmann Hermann Metzke (Inf. Reg. 13) gefallen 25.10.1915 in Biel
  24. Musketier Paul Müller (Feldrekrutendepot 5. I.D.) gestorben im Kriegslazarett 8. Er wurde am 29.06.1898 in Hohenwutzen geboren und starb infolge Krankheit am 19.09.1918.
  25. Wehrmann August Obitz (Inf. Reg. 148) infolge Krankheit am 15.09.1915 in Grodeck gestorben. Er wurde an einem 21. September geboren.
  26. Pionier Fritz Pilgermann (Minenw. Komp. 412) gefallen 11.06.1917
  27. Gefreiter Franz Quasdorff (Inf. Reg. 359) gefallen 11.06.1918 in Cuvilly
  28. Reservist Hermann Richnow (Reserve Inf. Reg. 204) gefallen 28.04.1915 in Sicerne
  29. Gefreiter Karl Rüthling (Inf. Reg. 48) gefallen 06.04.1916 in Douaumont. In der Verlustliste ist die Herkunft felerhaft mit „Hohenwutzow“ angegeben.
  30. Ersatz-Reservist Friedrich Schuhmacher (Inf. Reg. 20) gefallen 18.03.1916 in Stretenks
  31. Wehrmann Martin Sydow (Inf. Reg. 409) gefallen 19.10.1918 in Tangmy. Er wurde am 16.05.1883 in Bralitz, Königsberg Nm. geboren.
  32. Musketier Wilhelm Tech (Res. Inf. Reg. 20) am 30.03.1917 in Mitau infolge Krankheit gestorben. Laut Verlustliste lautet der Familienname Tesch. Er wurde am 06.09.1890 in Hohenwutzen geboren.

Gefallene im Zweiten Weltkrieg (1939-1945)

  1. Alfred Franke (Uffz.)
  2. Oskar Hohlmeier (Ogefr.)
  3. Horst Hohn (Gefr.)
  4. Helmut Holler (StMt.)
  5. Wilhelm Ohnrich (Uffz.)
  6. Franz Schmitz (Ogefr.)
  7. Otto Schraps (Oltn.)
  8. Walter Stein (Maat)
  9. Otto Wente (O.Masch.)

Video:

Quellen:

Ahnenreihe der Ingeborg Wilhelmine Elisabeth ELSTER (geb. 03.05.1922 in Neustettin) Genealogie Elster

Einem Ahnenpass, ausgestellt für Ingeborg Elster, geb. am 03.05.1922 in Neustettin ließ sich eine ergiebige 63er-Ahnenreihe entnehmen. Obwohl die jeweiligen Eintragungen im Dokument nicht beglaubigt wurden, überrascht der Ahnenpass mit seiner Fülle an genealogisch wertvollen Informationen. So sind nahezu durchweg Angaben zur Geburt, Taufe, Eheschließung und auch Tod zu finden, zudem größtenteils belegt mit den jeweiligen Angaben der einschlägigen Register. Folgende Ahnenreihe wurde nach bestem Wissen herausgearbeitet:

  1. Ingeborg Wilhelmine Elisabeth ELSTER (Ingeborg Elster), geb. 03.05.1922 in Neustettin, evangelisch
  2. Curt Wilhelm Paul Ernst ELSTER (Curt Elster), geb. 01.02.1895 in Berlin (VII), evangelisch, heiratete am 22.03.1919 in Kassel die Paula Schloßhauer, kirchlich am gleichen Tag in der Kasseler Lutherkirche, er starb am 29.07.1974 in Berlin
  3. Paula Wilhelmine Elisabeth SCHLOßHAUER (Paula Schloßhauer), geb. 15.05.1895 in Frankfurt am Main, evangelisch, heiratete am 22.03.1919 in Kassel den Curt Elster, kirchlich am gleichen Tag in der Kasseler Lutherkirche, sie starb am 29.07.1991 in Berlin
  4. Fabrikbesitzer Conrad Otto Ferdinand ELSTER (Conrad Elster), geb. 16.08.1857 in Berlin, evangelisch getauft am 13.09.1857 in der St. Georgenkirche in Berlin, heiratete am 04.05.1889 in Kiel die Elisabeth Fischer, er starb am 09.09.1917 in Bad Nauheim (Hessen)
  5. Anna Konradine Auguste Elisabeth FISCHER (Elisabeth Fischer), geb. 17.10.1861 in Stade, evangelisch-lutherisch getauft am 19.11.1861 in der St. Cosmae-Kirche in Stade, heiratete am 04.05.1889 in Kiel den Fabrikbesitzer Conrad Elster, sie starb am 30.07.1928 in Berlin-Charlottenburg
  6. Königlicher Polizei-Kommissar Otto Friedrich Paul SCHLOßHAUER (Paul Schloßhauer), geb. 26.08.1841 in Nowawes, evangelisch getauft am 05.09.1841 in der Friedrichskirche in Nowawes, heiratete am 29.03.1873 in Strassburg die Wilhelmine Müller, er starb am 06.11.1911 in Frankfurt am Main im Alter von 70 Jahren
  7. Wilhelmine Amalie Friederike MÜLLER (Wilhelmine Müller), geb. 13.03.1853 in Niederhof, Kreis Grimmen, evangelisch getauft am 08.04.1853 in Brandshagen, heiratete am 29.03.1873 den Königl. Polizei-Kommissar Paul Schloßhauer in Strassburg (Elsaß), sie starb am 08.11.1931 in Niederhof im Alter von 78 Jahren
  8. Fabrikant Conrad Julius Jürgen Siegmar ELSTER (Siegmar Elster), geb. 27.05.1823 in Braunschweig, evangelisch-lutherisch getauft am 08.06.1823 in der St. Katharinen-Kirche in Braunschweig, heiratete am 24.11.1856 in der Berliner St. Georgen-Kirche die Clara Höpke, er starb am 21.03.1891 im Alter von 67 Jahren
  9. Caroline Louise Clara HÖPKE (Clara Höpke), geb. 10.09.1837 in Berlin, evangelisch getauft am 26.10.1837 in der Dorotheennstädtischen Kirche in Berlin, heiratete am 24.11.1856 in der Berliner St. Georgen-Kirche den Fabrikanten Siegmar Elster, sie starb am 30.10.1872 in Berlin im Alter von 35 Jahren
  10. Rentier Ernst Friedrich Heinrich Viktor FISCHER, geb. 06.07.1831 in Hildesheim, evangelisch-lutherisch getauft am 10.07.1831 in der St. Lamberti Kirche in Hildesheim, heiratete am 24.10.1856 in der ev.-luth. Stadtparochie in Celle die Marie Sophie Dorette Giese, er starb am 24.12.1909 im Berlin im Alter von 78 Jahren
  11. Marie Sophie Dorette GIESE, geb. 24.10.1829 in Celle, evangelisch-lutherisch getauft am 22.11.1829 in der Stadtkirche in Celle, heiratete am 24.10.1856 in der ev.-luth. Stadtparochie in Celle den Rentier Ernst Friedrich Heinrich Viktor Fischer, sie starb am 08.01.1906 im Alter von 76 Jahren
  12. Hilfs-Postbote Johann Friedrich SCHLOßHAUER, geb. 19.09.1796 in Berlin, evangelisch getauft am 25.09.1796, heiratete am 14.06.1824 in Frankfurt (Oder) die Johanne Henriette Friederike Grünberg, kirchlich am selben Tag in der ev. Standort Gemeindekirche in Frankfurt (Oder), er starb am 18.10.1847 in Berlin im Alter von 50 Jahren
  13. Johanne Friederike Henriette GRÜNBERG, geb. 02.07.1800 in Fürstenwalde/Spree, evangelisch getauft am 13.07.1800 in Fürstenwalde, heiratete am 14.06.1824 in Frankfurt (Oder) den Hilfs-Postboten Hilfs-Postbote Johann Friedrich Schlosshauer, kirchlich am selben Tag in der ev. Standort Gemeindekirche in Frankfurt (Oder), sie starb am 10.12.1883 in Berlin im Alter von 83 Jahren
  14. Schuldiener Carl Heinrich MÖLLER, geb 28.03.1815 in Nehringen, Pommern, evangelisch getauft am 09.04.1815, heiratete am 16.07.1848 in der evangelischen Brandshagener Kirche (Kreis Grimmen) die Sophie Baade, er starb am 04.10.1902 im Nehringen im Alter von 87 Jahren
  15. Sophia Dorothea Friederica Maria BADE (auch Sophie Baade), geb. 15.11.1825 in Plau, evangelisch getauft am 18.11.1825 in der dortigen ev-luth. Kirchgemeinde, heiratete am 16.07.1848 in Brandshagen den Schuldiener Karl Heinrich Möller, sie starb am 11.02.1903 in Langen im Alter von 77 Jahren
  16. Lehrer des Obergymnasiums Dr. phil. Jacob Ludewig ELSTER, geb. 23.07.1796 Kissenbrück, Hedwigsburg bei Wolfenbüttel, ev.-luth. getauft am 27.07.1796 in Kissenbrück, ehelichte am 02.011821 die Maria Elisabeth Louise Schülke in Witlingen, er starb am 20.04.1846 in Braunschweig im Alter von 50 Jahren
  17. Marie Elisabeth Louise SCHÜLKE (auch SCHÜLEKE), geb. 31.10.1796 in Witlingen, getauft am 04.11.1796, ehelichte am 02.01.1821 in Braunschweig den Lehrer des Obergymnasiums Dr. phil. Jacob Ludewig Elster, sie starb am 04.03.1847 in Braunschweig im Alter von 50 Jahren
  18. Johann Ferdinand HÖPKE, geb. 24.03.1804 in Berlin, evangelisch getauft am 02.04.1804 in der Berliner Domkirche, heiratete am 25.04.1835 in der Berliner Friedrich-Werderschen Kirche die Louise Dorothee Friederike Damm, er starb am 19.09.1863 im Bezirk der Domkirche Berlin,
  19. Luise Dorothee Friederike DAMM, geb. 26.04.1809 in Berlin, evangelisch-reformiert getauft am 07.05.1809, ehelichte am 25.04.1835 in der Friedrich-Werderschen Kirche den Johann Ferdinand Hoepke, sie starb am 17.10.1886 in Berlin
  20. Friedrich Ludewig FISCHER (Friedrich Fischer), geboren um 1781/1782, ehelichte am 23.11.1828 in der St. Lamberti-Kirche in Hildesheim die Anna Dorothea Charlotte Holst, er starb am 23.02.1842 im Alter von 60 Jahren in Hildesheim
  21. Anna Dorothea Charlotte HOLST, geboren um 1804/1805, heiratete am 23.11.1828 in der Hildesheimer St. Lamberti-Kirche den Friedrich Ludewig Fischer, sie heiratete wohl nach 1842 einen ROHRBACH und starb am 04.01.1880 in Lübbecke im Alter von 75 Jahren
  22. Kaufmann und Particular Levin Heinrich Wilhelm GIESE, geb. 22.06.1793 in Ratzeburg, evangelisch-lutherisch getauft, ehelichte am 21.09.1821 in der ev.-luth. Stadtparochie Celle die Anna Catharina Elisabeth Altag, er starb am 29.05.1866 im Alter von 67 Jahren in Celle, Kehlener Vorstadt
  23. Anna Catharina Elisabeth ALTAG (auch ALDAG), geb. 09.01.1800 in Bremervörde, ev.-luth. getauft am 11.01.1800, heiratete am 21.09.1821 in Celle den Kaufmann und Particular Heinrich Wilhelm Giese, sie starb am 15.1842 im Alter von 42 Jahren in Celle
  24. Johann Gottfried SCHLOßHAUER
  25. Charlotte Caroline LEHMANN
  26. Ferdinand Constantin GRÜNBERG (auch GRÜNEBERG), ehelichte am 30.11.1791 in der evangelischen Kirchengemeinde Beeskow, St. Marien die Charlotte Henrietta Seltenreich
  27. Charlotte Henriette SELTENREICH, geb. 10.10.1769 in Beeskow. evangelisch getauft am 13.12.1769, heiratete am 30.11.1791 den Ferdinand Grüneberg in Beeskow
  28. Gärtner Carl Friedrich MÖLLER heiratete vor 1832 die Maria Dorothea Jacobsen
  29. Maria Dorothea JACOBSEN ehelichte den Gärtner Carl Friedrich Möller vor 1832, sie starb am 07.12.1832 in Faesekow (Deyelsdorf, Kreis Grimmen, Pommern) im Alter von 56 Jahren
  30. Carl Daniel Chrsitian BAADE (Carl Cristian Baade), geb. 03.02.1795 in Friedland bei Neustrelitz, ev.-luth. getauft am 03.02.1795 in der ev. Pfarrkirche St. Marien, ehelichte am 20.10.1820 in der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Nicolai in Friedland die Sophia Nerenst
  31. Sophia Dorothea NEHRENST (auch NERENST), geb. um 1794, evangelisch getauft am 13.04.1794 in der St. Nicolai Kirche in Friedland, heiratete am 20.10.1820 in Friedland den Carl Daniel Christian Baade, sie starb am 12.12.1860 in Stralsund im Alter von 65 Jahren
  32. Georg Samuel ELSTER
  33. Johanne Dorothea Wilhelmine RÖMER
  34. Heinrich Wilhelm SCHÜLKE
  35. Anna Sophia Conradine SACKEN (SACK)
  36. Johann Joachim HÖPKE
  37. Juliane Catharine Elisabeth HOFFBAUER
  38. Johann Gottlob DAMM
  39. Marie Sophie ARNHOLDT
  40. David FISCHER
  41. Johann Friedrich GIESE
  42. Marie Elisabeth WITTE
  43. Heinrich ALTAG
  44. Alheit BREDEHÖFT
  45. Christian Friedrich SELTENREICH
  46. Anna Sophia BREDAHL
  47. Carl Christopher BAADE
  48. Johann Jochen NERENST

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